Über mich!

Solange ich denken kann hat sich mein Leben um Pferde gedreht. Angefangen mit Ponyreiten alla Immenhof über diverse Reitabzeichen, Voltigierturniere, Trail-Geschicklichkeitsprüfungen, Springen auch ohne Bügel + Zügel, Kappzaumarbeit, Bodenarbeit bis hin zum Westernreiten und meinem Traum den Zirkuslektionen, der Freiheitsdressur & Freestyle Horse Agility.

In den Besitz meines geliebten ersten Pferdes „Candy“ kam ich durch Zufall im Alter von 6 Jahren. Meine Mutter war mit mir und Candy als Handpferd im Gelände, Ihr Pferd ging durch als ein Fasan hochflog, sie musste den Strick von Candy, also mich komplett loslassen. Da ich Candy ganz alleine anhalten konnte, gehörte sie ab diesem Zeitpunkt mir. Sie hat mich bis zu meinem 16. Lebensjahr immer treu begleitet. Leider mussten wir Sie 2001 wegen immer schlimmer werdender chronischer Bronchitis gehen lassen.
Sie war so wertvoll für mich, dass ich sie nie ersetzen wollte. Ich war davon überzeugt, nie wieder ein Pferd zu haben.

Aber Ohne war ich nicht glücklich. Ich hatte von 2003-2007 ein Pflegepferd Olli, das nicht gerade einfach war. Buckeln und Steigen oder einfach stehen bleiben im Gelände gehörten zu Ihrem Repertoire. Sie war klar ein Kandidat für einfühlsame Bodenarbeit und GHP, mit Geduld war Olli bald zutraulich und hatte gelernt mir zu vertrauen. Unsere Wege trennten sich 2007, da ich wieder ein eigenes Pferd wollte.

2007 habe ich mir meinen Traum vom Indianerpony „Joker“ erfüllt, nur er kam in Frage, auch wenn ich bis an die Nordsee fahren musste. Probereiten war ein Testlauf für mich, nicht vom Hof wollen, nur seitwärts laufen, mich regelrecht veräppeln. Heute bin ich mir sicher, dass ich ihn auch mitgenommen hätte, wenn er sich mit mir rückwärts überschlagen hätte, er war einfach für mich bestimmt. Meine Mama sagte nur „Oh je, ist der klein, und er hat zuviel weiß im Fell! Hast du dir das gut überlegt?" Ja hatte ich, allerdings war mir zugegeben nicht ganz bewusst auf was ich mich da eingelassen hatte.

Joker hat panische Angst vor allem mit dem man zuschlagen kann. Er hat wohl echt schlechte Erfahrungen gemacht. Er kannte weder longieren noch rückwärts laufen, wenn man den Schenkel nach hinten gelegt hat ist er egal aus welcher Position sofort in den Renngalopp geschossen. Typisch für Vollgas im Gelände!

Meinem „Dicken“ hat es allerdings nicht ausgereicht nur „normal“ geritten zu werden. Er brauchte Kopfarbeit. Durch eine Freundin habe ich 2007 an meinem ersten Zirkuskurs teilgenommen. Ich hatte Joker vorher schon einiges alleine beigebracht, es muss auf spezielle Dinge besonders Wert gelegt werden. 

2012 wurde unser Team durch "Thunderheart Cody" ak Cody ergänzt, ihn habe ich nicht gesucht, er hat mich gefunden, er passt perfekt in unsere Familie ich bin froh das er bei uns ist. Mein Kleiner Streber ist so fleißig, mein Wunsch war es immer ein Pferd von Beginn an selbst auszubilden, dieser Traum ist mit Cody in Erfüllung gegangen.

Wir durften sogar schon mehrfach beim Pferdsporthaus Krämer und auf der Kaltblutschau mit unseren Kunststücken auftreten. Sogar auf einem Showcup der Equitana und der Cavallo Academy waren wir vertrete, dies hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Mein Ziel ist ein harmonisches Miteinander zwischen Reiter und Pferd. Zugegeben ist das manchmal vielleicht nicht ganz so einfach.

„ DER WEG IST DAS ZIEL“

In diesem Sinne, Viel Spaß auf unsere Seite!
Bei Fragen bitte nicht zögern.

Liebe Grüße
Joker, Cody und Manuela